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Abfallstudien und -konzepte

In der Schweiz wird so viel Abfall produziert, wie fast nirgends auf der Welt. Gleichzeitig sind wir Weltmeister des Recyclings. Dank zahlreicher gesetzlicher Vorschriften werden Stoffkreisläufe immer mehr geschlossen. Auch die knappen und immer teurer werdenden Rohstoffe tragen dazu bei, dass eine Optimierung der Prozessabläufe unerlässlich ist.


Ihre Ansprechpersonen

Niklaus Renner


Breites Fach­wissen und Praxis­erfahrung

Wir führen Audits und Studien zur Aufbereitung von Altmetallen, Batterien, Elektrogeräten, strassenbürtigen Schlämmen und vielen weiteren Abfällen durch. Dabei prüfen wir die Prozessqualität und die Erfüllung von Leistungsmarkern. Unsere Kunden sind unter anderem das Bundesamt für Umwelt (BAFU) oder die Stiftung Entsorgung Schweiz (SENS eRecycling). Für Vollzugsbehörden liefern wir fundierte schadstoffchemische Expertisen und führen Probenahmen (Gebäudescreening, Sekundärbaustoffe, belasteter Aushub und Boden) durch.

Aufgrund dieser Aufträge verfügen wir über ein breites Fachwissen, das wir zum Verfassen von Vollzugshilfen zum Stand der Technik verwenden (Entsorgung von elektrischen und elektronischen Altgeräten, Strassensammlerschlämmen oder Altholzaufbereitung).

Ablauf:

  1. (Gap-)Analyse des Prozessablaufs, der Input- und Outputfraktionen sowie deren Verwertungswege
  2. Systematisches Beproben und Recherchieren
  3. Ableiten von Massnahmen zur Prozess- und Fraktionsoptimierung
  4. Erstellen eines schriftlichen Gutachtens

Unsere Zielsetzungen sind

  • Erfüllung der abfallrechtlichen Anforderungen
  • Ökologisch optimale Empfehlungen, wo die gesetzlichen Anforderungen Spielraum lassen

Wir richten uns an

  • Behörden (Bund, Kanton, Gemeinde)
  • Stiftungen und Verbände
  • Private Bauherrschaften

Unsere Leistungen beinhalten

  • Audits und Studien zur Prozessqualität bei der Aufbereitung von Baustoffen, Altmetallen, Batterien, Elektrogeräten, strassenbürtigen Schlämmen (für das Bundesamt für Umwelt, BAFU, und Stiftung Entsorgung Schweiz, SENS eRecycling)
  • Expertisen zu schadstoffbelasteten Stoffen
  • Probenahmen für Vollzugsbehörden (Gebäudescreening, Sekundärbaustoffe, belasteter Aushub und Boden)
  • Verfassen von Vollzugshilfen zur Entsorgung von elektrischen und elektronischen Altgeräten, Strassensammlerschlämmen und Altholzaufbereitung
  • Erstellen von Abfallentsorgungskonzepten für Baustellen

Häufige Fragen zu Abfall, Studien und Konzepten

Wann ist ein Entsorgungskonzept erforderlich?

Ein Abfall- oder Entsorgungskonzept ist bei Bau-, Umbau- und Rückbauprojekten erforderlich, wenn grössere Mengen Bauabfälle anfallen oder schadstoffbelastete Materialien vorhanden sind.

Kriterien:

  1. Mehr als 200 m3 Bauabfälle
  2. Und/oder Bauschadstoffvorkommen bei Bauten vor 1990

Gemäss Umweltschutzgesetz (USG) und Verordnung über die Vermeidung und die Entsorgung von Abfällen (VVEA) müssen Bauabfälle getrennt, fachgerecht behandelt und entsorgt werden.

Ein Entsorgungskonzept schafft Planungssicherheit und dient als Grundlage für Ausschreibung und Bauleitung.

Was beinhaltet ein Entsorgungskonzept für ein Bauprojekt?

Ein Entsorgungskonzept umfasst in der Regel:

  • Ermittlung der zu erwartenden Abfallarten
  • Mengenschätzung der anfallenden Materialien
  • Definition der Entsorgungswege
  • Nachweis der gesetzlichen Konformität

Bei Rückbauprojekten werden insbesondere mineralische Bauabfälle, Metalle, Holz sowie schadstoffbelastete Materialien berücksichtigt.

Wer ist für die Entsorgungsplanung verantwortlich?

Die Verantwortung für die gesetzeskonforme Entsorgung liegt bei der Bauherrschaft.

Sie muss sicherstellen, dass Abfälle korrekt deklariert, getrennt und über zugelassene Entsorgungswege abgeführt werden.

Ein strukturiertes Entsorgungskonzept reduziert Haftungsrisiken und unterstützt einen reibungslosen Projektablauf.

Wann ist eine Studie oder ein Entsorgungskonzept sinnvoll?

Studien und Konzepte sind insbesondere sinnvoll:

  • bei grösseren Arealentwicklungen
  • bei Rückbau von Industrie- oder Gewerbeobjekten
  • bei öffentlichen Bauprojekten
  • bei komplexen Materialströmen

Sie dienen der frühzeitigen Planung, Kostenkontrolle und ökologischen Optimierung.

Welche gesetzlichen Grundlagen gelten in der Schweiz?

Massgebend sind insbesondere:

  • Umweltschutzgesetz (USG)
  • Verordnung über die Vermeidung und die Entsorgung von Abfällen (VVEA)
  • kantonale Vollzugsvorgaben
    Diese regeln die Trennung, Verwertung und Entsorgung von Bau- und Rückbaumaterialien.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Gerne beraten wir Sie bei Fragen zum Thema Abfallstudien und -konzepte.