Störfälle / Risikoanalysen

Unter Störfällen versteht man ausserordentliche Ereignisse wie z.B. Brände, Explosionen, Leckagen in einem Betrieb oder auf einem Verkehrsweg, die zu einer schweren Schädigung der Umwelt führen können.

Unter einem Störfall versteht man ein ausserordentliches Ereignis mit Potential zu einer Katastrophe wie z.B. Brand, Explosion, Freisetzung in einem Betrieb oder auf Verkehrswegen, welches zu einer schweren Schädigung von Menschen und/ oder Umwelt führen kann.

Aufgrund der vorhandenen Mengen an gefährlichen Stoffen bergen industrielle Betriebe latente Gefahren wie Giftgaswolke, Explosion, Hitzestrahlung, Leckage oder kontaminiertes Löschwasser. Darüber hinaus weisen auch Naturereignisse wie Überschwemmungen, Stürme, Lawinen, Erdbeben oder Murgänge ein zunehmendes Risikopotenzial auf.

Die Störfallverordnung (StFV) trat seinerzeit im Nachgang zur katastrophalen Freisetzung von Löschwasser in den Rhein (Schweizerhalle, 1986) in Kraft. Mit der Revision von 2015 wurde das Prinzip der Eigenverantwortlichkeit der Betriebsinhaber unterstrichen, indem Sicherheitsmassnahmen uneingeschränkter getroffen werden müssen. Zudem müssen die Störfallrisiken auch in der Raumplanung explizit berücksichtigt werden.

Gestützt auf die Störfallverordnung stellen sich folgende Fragen: Wo, in welchem Ausmass und mit welcher Wahrscheinlichkeit können solche Ereignisse eintreffen? Und: Wie können wir Umwelt und Bevölkerung davor am besten schützen? Wie können wir den Betrieb nach einem Störfall aufrechterhalten bzw. wieder aufnehmen? Welche Nutzungsdichten und -arten sind in der Umgebung einer störfallrelevanten Anlage möglich?

IPSO ECO unterstützt Sie bei der Beantwortung genau dieser Fragen mittels folgender Dienstleistungen:

  • Erstellen von Risikoanalysen (bspw. Kurzbericht oder Risikoermittlung nach Störfallverordnung) für Betriebe und Verkehrswege (Strasse und Eisenbahn) sowie Erdgashochdruckleitungen oder Gastanks
  • Erarbeitung von Sicherheitskonzepten und Interventionsplänen
  • Erstellen von Konzepten zur Löschwasserrückhaltung
  • Erstellen von Notfallkonzepten, Vorsorgeplanung
  • Beurteilung von Lageranlagen mit gefährlichen Stoffen, Störfallberichte und Auswertungen
  • Koordination von Raumplanung und Störfallvorsorge: Risikoanalysen von raumplanerischen Vorhaben (Gestaltungsplan, Überbauungsplan, Ortsplan etc.)
  • Koordination mit Behörden von Kurzberichtsverfahren, Definition des Konsultationsbereichs, Einordnen von Sicherheitsmassnahmen, Erheben von sicherheitsrelevanten Kennzahlen

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